Die Kanzlei fährt elektrisch

Mein Kanzleifahrzeug musste altersbedingt ersetzt werden. Auch aus den in diesem Beitrag genannten Gründen habe ich mich für ein rein elektrisch angetriebenes Auto, einen BMW i3, entschieden.

Das Interesse an der Elektro-Mobilität ist groß. Das eine oder andere Mandantengespräch dauert derzeit etwas länger – Zeit, die ich gerne investiere, um mit machen Vorurteilen gegenüber der Elektro-Mobilität aufzuräumen.

Die häufigsten Fragen sind:

Wie weit kommt er?

In Abhängigkeit von Umgebungsbedingungen und Fahrstil sind 200 Km problemlos möglich, im Frühjahr und Sommer auch mehr, im Winter etwas weniger.

Wie lange dauer das Laden?

An meiner heimischen Ladestation oder einer öffentlichen Wechselstromladesäule sind es max. 3,5 Stunden, wenn die Batterie ganz leer ist. An einer Schnellladesäule werden 80% Kapazität in ca. einer halben Stunde geladen.

Gefährdet der Strombedarf für Elektro-Mobilität nicht die Energiewende?

Nicht zwangsläufig. Intelligent Laden lautet hierzu das Stichwort. Der Strombedarf ist über den Tag gesehen ungleich verteilt. Sinnigerweise wird ein Elekrofahrzeug dann geladen, wenn der Bedarf am niedrigsten ist und der Anteil erneuerbarer Energien am höchsten ist. Meist ist das in der Nacht zwischen 01.00 und 05.00 Uhr zumindest in Schleswig-Holstein der Fall. Auf der Seite Grünstrom Index kann das jeder individuell für seinen Wohn- oder Arbeitsort 24 Stunden im voraus ermitteln. Da ich nun keine Lust habe, vor jedem Laden das entsprechende Zeitfenster einzustellen – was beim BMW i3 möglich ist – habe ich hier eine Ladelösung, die mir das automatisiert abnimmt. Interessierte können sich auf der entsprechenden Seite von BMW mit einem zugegebenermaßen sehr smarten Video weiter informieren.